Badawi entgeht der Todesfolter

Saudi-Arabien

Der junge saudische Blogger Raif Badawi gründete 2008 das Online-Forum „Freie Saudische Liberale“, eine kritische Website über Politik und Religion in Saudi-Arabien. Am 17. Juni 2012 wurde er verhaftet und es wurde ein Verfahren wegen Abfall vom Islamischen Glauben eingeleitet. Ein islamisches Rechtsgutachten stellte im März 2013 fest, dass er ein Ungläubiger sei und Muslime, Christen, Juden und Atheisten als gleichwertig bezeichnet habe, woraufhin er zu sieben Jahre Haft und viermal 150 Peitschenhieben verurteilt wurde (bereits 100 Hiebe gelten bei einem gesunden Mann als tödlich). Der expliziten Todesstrafe entging er nur dadurch, dass er dreimal das islamische Glaubensbekenntnis aussprach und damit bestätigte, dass er Muslim sei.
Raif Badawi ist nur einer von vielen säkular orientierten Menschen, die in Saudi-Arabien verfolgt werden. Nur die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit kann den Betroffenen helfen und verhindern, dass an ihnen eine grausame Strafe vollzogen wird. Wenn eine Million Stimmen für unsere Petition zusammenkommen, dann zeigen wir den Regierungen in den islamischen Staaten, dass aus religiösen Gründen verübte grausame Bestrafungen von der Weltöffentlichkeit nicht toleriert werden. (Quelle und Bild: EAD)

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  • Geist, der das Leben weckt,
    du bist der Schwachen Kraft,
    gibst ihnen Zuversicht
    mitten in Todesnot;
    hell wird uns offenbar,
    was uns der Glaube sagt:
    Christus hat unsern Tod besiegt.
    Amen.