Artikel von Juni 2013

Kirchl. Einrichtungen unter Polizeischutz

Ort: 
Bangladesch

Mit großer Sorge verfolgt das internationale katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ die anhaltenden Spannungen in Bangladesch. „In der Diözese Dinajpur im Nordwesten des Landes sind katholische Christen wiederholt von muslimischen Gruppen angegriffen worden“, bestätigt Veronique Vogel, Länderreferentin für Indien.

Boykottaufruf gegen Christen

Ort: 
Indien

Hinduistische Extremisten rufen zum Boykott gegen Christen im Staat Orissa (Ostindien) auf. Wie einheimische Beobachter mitteilen drangen am vergangenen 24. Juni hinduistische Extremisten in einen Versammlungsraum der „Unabhängigen Pfingstkirchlichen Gemeinde“ ein.

3 Angriffe innerhalb von 50 Tagen

Ort: 
Pakistan

In Pakistan geschieht es immer häufiger, dass nach angeblichen Vergehen von Christen ganze christliche Gemeinden angegriffen werden. So wurden die christlichen Einwohner des pakistanischen Dorfes Eassa Pur im Distrikt Khanewal am 26. April von einem 50 bis 60-köpfigen muslimischen Mob angegriffen.

Priester bei Überfall getötet

Ort: 
Syrien

In der syrischen Region Idlib südwestlich von Aleppo ist am Sonntag ein katholischer Geistlicher von bewaffneten Rebellen getötet worden. Entsprechende Berichte bestätigten die Jerusalemer Franziskaner am Sonntagabend auf Anfrage der deutschen Katholischen Nachrichtenagentur KNA.

16jähriger Konvertit vermisst

Ort: 
Pakistan

Ein 16jähriger Junge der vom Islam zum Christentum konvertierte, wird seit dem 25. Mai in Peshawar, der Hauptstadt der Provinz Khyber Pakhtunkhwa, vermisst. Wie einheimische Beobachter vermuten könnte er von radikalen Muslimen verschleppt werden sein, die in der Provinz agieren.

Christl. Familie soll Gerechtigkeit erfahren

Ort: 
Pakistan

Das Hohe Gericht in Lahore lehnte die Freilassung gegen Kaution des im Fall der Vergewaltigung der 15jährigen Christin Fouzia Bibi inhaftierten muslimischen Angeklagten ab.

Brandanschlag auf vier Kirchen

Ort: 
Nigeria

Vier Kirchen wurden bei einem Brandanschlag verwüstet, für den vermutlich die dschihadistische Boko-Haram-Sekte in Borno im Norden Nigerias verantwortlich ist. In dem Staat gilt derzeit der Ausnahmezustand.

Kopten öffentlich mit Tod bedroht

Ort: 
Ägypten

Der Sprecher der radikal-islamischen ägyptischen „Aufbau- und Entwicklungspartei“, Assem Abdel Maged, hat im ägyptischen Fernsehen Christen mit dem Tod gedroht, falls sie sich an den geplanten Protesten gegen Präsident Mohamed Mursi beteiligen.

Verbot für Christen sich zu versammeln

Ort: 
Katar

Das kleine Land am Persischen Golf hat die geringste Analphabetenrate der arabischen Welt und beheimatet die Nachrichtenagentur Al Jazeera. Von den etwa 1,8 Millionen Einwohnern sind etwa 90.000 Christen. Und die leiden zum Teil nicht unerheblich unter Verfolgung. 

Keine Spur von entführten Bischöfen

Ort: 
Syrien

Von entführten syrischen Bischöfen fehlt jede Spur. Auch über sechs Wochen nach der Entführung zweier syrischer Bischöfe Ende April fehlt noch immer jedes Lebenszeichen von ihnen.

Verhaftungswelle seit Jänner

Ort: 
Eritrea

Die Verfolgung von Christen im ostafrikanischen Eritrea hat seit Jahresbeginn dramatisch zugenommen. Derzeit sind etwa 100 Pastoren unter zumeist sehr harten Bedingungen in Haft. Ein einheimischer Leiter beklagt, die Verfolgung sei schärfer als jemals zuvor.

Christ enthauptet

Ort: 
Indien

Ein 35jähriger Christ wurde in Indien enthauptet, weil er sich geweigert hatte, zum Hinduismus zu konvertieren. Die Bluttat geschah in Teliamura im indischen Bundesstaat Tripura im Nordosten des Landes. Wie indische Medien berichten, wurde Tapas Bin von seinem Schwiegervater geköpft.

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KIRCHE IN NOT ist ein internationales katholisches Hilfswerk päpstlichen Rechts, das der Kirche überall dort hilft, wo sie verfolgt oder bedrängt wird oder nicht genügend Mittel für die Seelsorge hat.

Das Hilfswerk wurde 1947 von Pater Werenfried van Straaten gegründet und wird von rund 500.000 Wohltätern und Freunden weltweit unterstützt.

Besuchen Sie uns auf:
www.kircheinnot.at

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