Artikel von September 2013

Erneut Übergriffe auf Missionare

Ort: 
Zentralafrika

Nach den Übergriffen auf einen Karmelitenpater vor einigen Tagen ist die Missionsstation der Herzjesupatres (Betharramiten) in Bouar im Norden der Zentralafrikanischen Republik in der Nacht zu Samstag Opfer eines schweren Überfalles durch Séléka-Rebellen geworden.

Häuser von Christen angezündet

Ort: 
Ägypten

Am gestrigen Sonntag überfielen und brandschatzten militante Islamisten in der Ortschaft Ezbet Zakariya in der oberägyptischen Provinz Minya Häuser und Geschäfte der christlichen Minderheit. Mehrere christliche Einwohner wurden zudem aus ihrem Heimatort vertrieben.

Einschüchterung der Kirche nimmt zu

Ort: 
Sudan

Versuche der sudanesischen Behörden Priester und Missionare einzuschüchtern nehmen zu. Dies beklagen Beobachter aus Kreisen der Ortskirche. Im September wurden vier katholische Priester mehrmals von der „Sudan National Security Intelligence Agency“ vorgeladen.

Ausweisung von Christen beschlossen

Ort: 
Laos

Die Behörden des Distrikts Atsaphangthong (Provinz Savannakhet) haben beschlossen, dass die christlichen Einwohner verschiedener Dörfer des Distrikts ausgewiesen werden sollen, sollten sie nicht auf ihren christlichen Glauben verzichten.

Zahl der Schulen relig. Minderheiten gesunken

Ort: 
Türkei

Heute gibt es in der Türkei insgesamt nur noch 22 Schulen christlicher Minderheiten: zur Zeit des Osmanischen Reichs waren es über 6.000.

Al-Shabab will alle Christen vertreiben

Ort: 
Somalia

Bei einem Überfall der somalischen Terrorgruppe Al-Shabab (die Jugend) auf ein Einkaufszentrum in der kenianischen Hauptstadt Nairobi sind 68 Menschen getötet und 175 verletzt worden. Etwa zehn bis 15 Kämpfer der radikal-islamischen Miliz, die mit dem Terrornetzwerk El Kaida in Verbindung steht, drangen am 21.

Über 75 Tote, Anschlag auf Kirche

Ort: 
Pakistan

Christen in Pakistan trauern um die zahlreichen Opfer des Anschlags. Bei zwei Selbstmordanschlägen auf eine christliche Kirche in Peshawar sind am Sonntag mehr als 75 Menschen getötet worden. Über 130 Personen wurden verletzt. Die Behörden vermuten militante Islamisten hinter den Bluttaten.

Bischofsresidenz unter Beschuss

Ort: 
Syrien

Im belagerten Aleppo werden auch kirchliche Einrichtungen unter Beschuss genommen. Wie der melikitische Erzbischof Jean-Clement Jeanbart von Aleppo berichtet, wurde die griechisch-katholische Bischofsresidenz „von zwei Granaten getroffen… es gab keine Opfer, weil die Einrichtung nachts angegriffen wurde“.

"Unaussprechliche Grausamkeiten"

Ort: 
Nordkorea

Folter, Hunger, Zwangsarbeit und Hinrichtungen – das ist tägliche Praxis in Gefängnissen und Lagern im kommunistisch regierten Nordkorea.

Missionar bedroht und geschlagen

Ort: 
Zentralafrika

Der italienische Karmelitenpater Aurelio Gazzera ist am Montag (16.9) von Angehörigen des Rebellenbündnisses „Séléka“ mit einer Pistole bedroht und ins Gesicht geschlagen worden. Dies berichtete der Missionar dem internationalen katholischen Hilfswerk „Kirche in Not“.

Säureattentat auf Priester

Ort: 
Tansania

Der katholische Priester Anselmo Mwanga’mba wurde am vergangenen 13. September auf der Insel Sansibar (Tansania) von Unbekannten mit Säure überschüttet, wodurch er schwer verletzt wurde. „Die Säure hat im Gesicht, an den Armen und auf der Brust Verletzungen verursacht.

Keine guten Zeichen für Christen

Ort: 
Syrien

„Weder von den vielen Gruppen, aus denen sich die Opposition zusammensetzt, noch von den Dschihadisten oder von allen anderen gibt es Zeichen, die Christen ermutigen würden.

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KIRCHE IN NOT ist ein internationales katholisches Hilfswerk päpstlichen Rechts, das der Kirche überall dort hilft, wo sie verfolgt oder bedrängt wird oder nicht genügend Mittel für die Seelsorge hat.

Das Hilfswerk wurde 1947 von Pater Werenfried van Straaten gegründet und wird von rund 500.000 Wohltätern und Freunden weltweit unterstützt.

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