Artikel von Juli 2016

Priester bei Geiselnahme getötet

Ort: 
Frankreich

Eine Geiselnahme in einer katholischen Kirche im nordfranzösischen Saint-Etienne-du-Rouvray ist am Dienstagvormittag blutig zuendegegangen. Beide Täter und eine der Geiseln seien getötet worden, berichtet France TV Info. Bei der getöteten Geisel handelt es sich laut «France 24» um einen Priester.

Die Lage ist aussichtslos

Ort: 
Syrien

Ein syrisches Sprichwort sagt: „Wer Aleppo regiert, regiert Syrien“. Tatsächlich liegt die zweitgrösste Stadt Syrien, die vor dem seit mehr als fünf Jahren andauernden Krieg rund 3,5 Millionen Einwohner zählte, strategisch wichtig.

Brandanschlag auf Kirche

Ort: 
Indien

Unbekannte haben versucht die Kirche einer indischen protestantischen Gemeinde, "Church of Southern India” in Karnataka in Brand zu stecken. In den frühen Morgenstunden des 14. Juli wurde die Pforte der Kirche und Teile des Gebäudes wurde mit Benzin überschüttet. Die Flammen beschädigten die Pforte nur leicht.

Anzeige führt oft zu kollektiver Rache

Ort: 
Pakistan

Immer öfter sollen in Pakistan Anzeigen wegen angeblicher "digitaler Blasphemie" erstattet werden, die den Propheten Mohamed in den sozialen Netzwerken beleidigt. Vor kurzem wurde der Christ James Nadeem festgenommen, weil er eine blasphemische Nachricht bei WhatsApp veröffentlicht hatte.

Der lange Arm der Dschihadisten

Ort: 
Syrien

Auch in der Bekaa-Ebene fürchten syrische Christen die Verfolgung durch den IS. Nennen wir sie Samir und Sabine. Sagen wir, sie sind Anfang 50, Christen, geflohen aus Rakka, der Hochburg der Terrormiliz „Islamischer Staat“. Sie nennen sie „Daesh“ auf Arabisch.

Zunahme der Gewalt gegen Christen

Ort: 
Ägypten

Nach den jüngsten Episoden sektiererischer Gewalt insbesondere gegen ägyptische Christen fordert der koptisch-orthodoxe Erzbischof Makariusi Minya die Sicherheitskräfte dazu auf, für die Achtung des Gesetzes zum Schutz aller Bürger vor sektiererischer Diskriminierung zu sorgen.

Brandanschlag auf 4 Häuser kopt. Christen

Ort: 
Ägypten

Vier Häuser koptischer Christen wurden von rund 300 aufgebrachten Muslimen im Dorf Kom el Loofy in der Nähe von Samalut in Oberägypten überfallen und in Brand gesteckt, nachdem die Nachricht vom angeblichen Bau einer neuen Kirche in der Region in Umlauf gebracht worden war.

Christen beklagen illegale Enteignungen

Ort: 
Irak

Syrische, assyrische und irakische Christen, die in der Autonomen Region Kurdistan leben, beklagen illegale Beschlagnahme ihrer Wohnungen und Grundstücke durch kurdische Mitbürger, die dabei als Einzelpersonen oder zusammen mit anderen Mitgliedern ihres Clans vorgehen.

Der IS ist weg, die Zerstörung bleibt

Ort: 
Irak

Als erstes bemerkt man die Stille. Nicht nur, dass es keinen Lärm gibt, sondern es gibt überhaupt keine Geräusche. Sogar die Vögel sind weg. Ich bin in Telskuf im Irak, ca. 32 Kilometer nördlich von der IS-Hochburg Mossul und nur zwei Kilometer von der Frontlinie entfernt.

Brandanschläge auf Kirchen

Ort: 
Chile

In den vergangenen Jahren wurde die Region Araukanien im Süden Chiles zum Schauplatz gewalttätiger Anschläge gegen die Bevölkerung. Hunderte Menschen fielen dem „Mapuchekonflikt“ zum Opfer (die Mapuche sind eine einheimische Volksgruppe im Süden Chiles).

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KIRCHE IN NOT ist ein internationales katholisches Hilfswerk päpstlichen Rechts, das der Kirche überall dort hilft, wo sie verfolgt oder bedrängt wird oder nicht genügend Mittel für die Seelsorge hat.

Das Hilfswerk wurde 1947 von Pater Werenfried van Straaten gegründet und wird von rund 500.000 Wohltätern und Freunden weltweit unterstützt.

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