Christliche Schulen bleiben geschlossen

Israel

Gespräch mit Staatspräsident Rivlin bringt keinen Durchbruch. Christliche Schulen in Israel bleiben bis auf weiteres geschlossen. Das ist das Ergebnis eines Treffens des israelischen Staatspräsidenten Reuven Rivlin mit Vertretern des Büros für christliche Schulen vom 24. August. Ein Sprecher des Büros nannte die Verhandlungen einen positiven Schritt, es müsse jedoch weitere Gespräche geben. Rivlin lobte die pädagogischen Leistungen der 47 christlichen Schulen. Anlass für das Treffen war die finanzielle Krise, in der sich die Schulen befinden. Am 27. Mai hatten sie gegen eine diskriminierende Politik der Regierung demonstriert. Da sie nicht als öffentliche Schulen gelten, werden sie nur teilweise vom Bildungsministerium unterstützt. Ihr Budget wurde 2014 um 45 Prozent gekürzt. Dies belastet vor allem arme, meist arabische Familien, da das Schulgeld erhöht werden musste. Etwa jeder zweite der 30.000 Schüler an den christlichen Schulen in Israel kommt aus einer christlichen Familie. Von den rund 8,3 Millionen Einwohnern Israels sind etwa 75 Prozent Juden, 17,5 Prozent Muslime, zwei Prozent Christen, 1,6 Prozent Drusen und 3,9 Prozent Anhänger keiner oder anderer Religionen. (Quelle: idea)

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  • Gott, nach dem geheimnisvollen
    Ratschluss deiner Liebe lässt Du
    die Kirche teilhaben am Leiden
    deines Sohnes.

    Gib unseren Schwestern und
    Brüdern, die ihren Glauben mutig
    bezeugen, die Kraft, in der Nachfolge
    Christi das Kreuz zu tragen und auch
    in der Drangsal ihren christlichen
    Glauben zu bewahren.
    Amen.