Erwürgt, weil sie Christin wurde

Uganda

In Uganda hat ein Muslim seine Ehefrau erwürgt, weil sie vom Islam zum Christentum übergetreten war. Das berichtet die Internetplattform „Morning Star News“ (Capistrano Beach, US-Bundesstaat Kalifornien). Die Tat ereignete sich in der Stadt Mbaale im Osten des Landes. Der 34-jährige Awali Kakaire sei aus beruflichen Gründen häufig unterwegs gewesen. In dieser Zeit hätten seine Ehefrau Mariam Nakirya (30) und die fünf Kinder Kontakt zu einem namentlich nicht genannten Missionar einer nahe gelegenen Kirche aufgebaut. Nakirya soll bereits im August 2015 Christin geworden sein. Der örtliche Imam habe den Familienvater im April informiert, dass seine Ehefrau nicht mehr zum Gebet in die Moschee komme und ihre fünf Kinder nicht mehr die Koranschule besuchten. Am Morgen des 8. Mai habe der Muslim seine Ehefrau aufgefordert, gemeinsam mit ihm zu beten. Als sie sich weigerte, habe Kakaire sie getötet. Später habe er zwei seiner Kinder gezwungen, in ein von ihm gegrabenes Loch im Garten zu steigen. Aufgrund ihrer lauten Schreie seien Nachbarn und Angehörige hinzugekommen, so dass die Kinder gerettet werden konnten. Der Täter befindet sich auf der Flucht. Zwei Kinder leben nun bei ihrer Großmutter, drei bei Kakaires Bruder. Etwa 85 Prozent der 37,6 Millionen Einwohner Ugandas sind Kirchenmitglieder und elf Prozent Muslime. (Quelle: idea)

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  • Gott unser Vater, stärke
    unsere Brüder und Schwestern,
    die wegen ihres Glaubens
    benachteiligt und verfolgt werden.
    Gib ihnen Kraft, damit sie
    in ihrer Bedrängnis die Hoffnung
    nicht verlieren.
    Amen.