Kirche in Brand gesteckt

Nigeria

Die katholische Kirche der Heiligen Familie im Bundesstaat Kaduna im Norden Nigerias wurde in Brand gesteckt. Nach Angaben der Behörden handelt es sich bei den Tätern um Mitglieder einer „bewaffneten Bande“. Die bewaffnete Männer waren in das Dorf Kikwari im Verwaltungsbezirk Kajuru eingedrungen, wo sie die katholische Kirche der Heiligen Familie und zwei weitere Gebäude in Brand steckten. Die Dorfbewohner waren geflohen, nachdem sie von der Ankunft der Angreifer in ihrer Gemeinde erfahren hatten.

Der Staatskommissar für innere Sicherheit und innere Angelegenheiten, Samuel Aruwan, bestätigte den Vorfall in einer am Sonntag, dem 21. Februar, veröffentlichten Erklärung. Nach Angeben des Kommissars verurteilte auch Gouverneur El-Rufai den Angriff und drückte seine Verbundenheit mit den Dorfbewohnern aus. Aruwan sagte, der Gouverneur habe "die Gläubigen gebeten, in ihrem Glauben und ihrer Hingabe standhaft zu bleiben und die Angreifer als Feinde des Friedens, der Menschlichkeit und der Vielfalt zu betrachten, die nicht erfolgreich sein werden, sondern von der Gnade Gottes besiegt werden."

El-Rufai wies unterdessen den staatlichen Krisenstab in Kaduna an, den verursachten Schaden rasch einzuschätzen und geeignete Maßnahmen zu ergreifen. Der Gouverneur versicherte auch, dass die Sicherheitsbehörden die Kontrollmaßnahmen in der Region verstärken werden. Unterdessen wurden bei einem Angriff auf ein weiteres Dorf, ebenfalls im Bundesstaat Kaduna mindestens zwei Menschen getötet und neun weitere entführt. (Quelle: Fidesdienst, Foto: Fir0002)

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