Märtyrer - Zeugen der Liebe KW20

Zentralafrik. Rep.

In den frühen Stunden des 20. Mai 2019 wurde Schwester Inés Nieves Sancho, eine Missionarin spanischer Herkunft, in der Zentralafrikanischen Republik brutal ermordet. Ihr verstümmelter Körper wurde später im Dorf Nola in der Diözese Berbérati im Westen des Landes gefunden.

Ihre Mörder entführten sie aus ihrem Kloster und brachten sie zu dem Ort, wo sie Mädchen und jungen Frauen das Nähen beibrachte, um ihnen eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Dort enthaupteten die Männer sie. Es besteht die Möglichkeit, dass der Mord seinen Ursprung in ritueller Hexerei hatte, da die Hexerei und auch die Brutalität bei diesen Ritualen stetig zunehmen, seitdem das Land sich in einem Kriegszustand befindet.

Schwester Inés lebte in einer kleinen Gemeinschaft der französischen Kongregation der Töchter Jesu von Massac.

Auch anderswo in der Zentralafrikanischen Republik widmen die Ordensschwestern den armen Menschen ihr Leben, so wie es Schwester Inés getan hat. Unter ihnen sind auch Schwestern des Instituts von St. Josef, die sich seit 2017 um die pastorale Arbeit der Kirche in der Diözese Mbaiki im Südwesten des Landes kümmern. Sie kümmern sich um die verwundbaren Frauen, lehren in Schulen, engagieren sich für kranke Kinder und verrichten verschiedene andere Tätigkeiten in der Heilig-Geist-Gemeinde in Pissa. KIRCHE IN NOT hat der Ordensgemeinschaft geholfen, das Dach sowie die sanitären Anlagen in ihrem Kloster instand zu setzen.

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  • Maria, Mutter unseres Herrn,
    o Himmelspfort, o Meeresstern,
    hilf der bedrängten Christenheit
    auf ihrem Wege durch die Zeit.

    O Mutter, reich an Güt’ und Huld,
    erbarme dich: wir sind in Schuld.
    Steh du uns bei an Gottes Thron
    und zeig uns Jesus, deinen Sohn.
    Amen