Algerien

700 Christen ab jetzt ohne Kirche

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"Wütend und traurig“ sei er, sagt Pastor Salah von der Full Gospel Church in Tizi Ouzou. Letzten Freitag informierte ihn die örtliche Polizei, dass man das Kirchengebäude der Gemeinde am Mittwoch, den 16. Oktober schließen werde.

Weitere Kirche geschlossen

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Am 25. September teilten Beamte den Führern der Kirche von Tigzirt, einer Küstenstadt im Nordosten Algeriens in der Provinz Tizi-Ouzou, mit, dass ihr Gebäude bald geschlossen werde.

Vier Christen angeklagt

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Eine 40-jährige muslimische Frau in Algerien verklagt ihren christlichen Ehemann (50) und beschuldigt ihn, sie zum Christentum bekehren zu wollen. Ebenfalls des gleichen "Verbrechens" angeklagt sind drei Mitglieder einer anderen Familie, allesamt Christen, die versucht hatten, zwischen dem Paar zu vermitteln.

Kirchen droht Schließung

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Am 14. November ordnete ein Gericht die Schließung der Kirche in Aït Djemaa, 35 km südlich von Tizi Ouzou im Bezirk Ait Bouadou an.  Der Befehl wurde erteilt, weil die Kirche nicht über die erforderliche Erlaubnis des Nationalkomitees für nicht-muslimische kultische Handlungen verfügt.

Wieder Gemeinden geschlossen

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Vergangenes Wochenende verriegelten die Behörden zwei Gemeinden in der nordöstlichen Provinz Kabylie. Genau dort wächst die Gemeinde Jesu derzeit am meisten. Eine der Gemeinden befindet sich in Ait-Mellikeche, ca.

Christen zunehmend unter Druck

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Christen und christliche Gemeinden in Algerien sind in den vergangenen Wochen verstärkt unter Druck geraten.

Salafist für Schließg. aller Kirchen

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Die Schließung aller christlichen Kirchen in Algerien und möglicherweise deren Umwandlung in Moscheen fordert der algerische salafistische Religionsführer Abdel Fattah Zarawi, Präsident der salafistischen Front Algeriens.

Keine Bestattung auf öffentl. Friedhof

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Immer wieder werden Christen in Algerien öffentlich diskriminiert. So wurde nun einer christlichen Familie verweigert, ihren verstorbenen Sohn Lahlou Naroubi (24) auf dem öffentlichen Friedhof seines Heimatortes zu begraben.

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KIRCHE IN NOT ist ein internationales katholisches Hilfswerk päpstlichen Rechts, das der Kirche überall dort hilft, wo sie verfolgt oder bedrängt wird oder nicht genügend Mittel für die Seelsorge hat.

Das Hilfswerk wurde 1947 von Pater Werenfried van Straaten gegründet und wird von rund 500.000 Wohltätern und Freunden weltweit unterstützt.

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