Überwiegend Christen Opfer der Rebellen

Zentralafrikanische Republik

Kämpfer der Rebellenkoalition Séléka haben bei Angriffen auf Dörfer im Westen der Zentralafrikanischen Republik 15 Menschen getötet, die meisten der Opfer waren Christen. Dies berichtete der in der Region wirkende italienische Karmelitenpater Aurelio Gazzera dem weltweiten katholischen Hilfswerk „Kirche in Not“.


Die Rebellen, die im März dieses Jahres gegen den Staatspräsidenten François Bozizé geputscht hatten, überfielen mehrere Dörfer, in denen überwiegend Christen leben. Die Gräueltaten lösten eine Flüchtlingsbewegung aus. „Mehr als 970 Flüchtlinge sind alleine am vergangenen Wochenende in meiner Missionsstation angekommen“, sagte Gazzera. 14 Dörfer seien völlig verlassen worden. Gazzera besuchte vor wenigen Tagen die Schauplätze des Gemetzels. „Augenzeugen haben mir gesagt, dass die Rebellen die Leichen der Getöteten in den Fluss warfen“, teilte der Missionar mit. Unter den Toten sei auch ein fünf Monate altes Baby gewesen.

Am kommenden Montag, den 12. August, wollen Vertreter der katholischen Kirche, des Islam und der protestantischen Gemeinschaften in der Stadt Bouar gemeinsam um Frieden im Land beten.

„Kirche in Not“ hilft der Kirche in der Zentralafrikanischen Republik beim Erhalt ihrer pastoralen Strukturen.

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  • Maria, Mutter unseres Herrn,
    o Himmelspfort, o Meeresstern,
    hilf der bedrängten Christenheit
    auf ihrem Wege durch die Zeit.

    O Mutter, reich an Güt’ und Huld,
    erbarme dich: wir sind in Schuld.
    Steh du uns bei an Gottes Thron
    und zeig uns Jesus, deinen Sohn.
    Amen